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Ein Plattformwechsel ist kein kleiner Schritt – aber manchmal der einzig sinnvolle. Wer sich mit WordPress, Shopify oder Wix herumärgert, kennt die typischen Probleme: Wartungsaufwand, Performance-Probleme und Design-Einschränkungen. Genau hier kommt Webflow ins Spiel. Doch lohnt sich der Umstieg wirklich? Und welche Herausforderungen bringt er mit sich? In diesem Artikel erfährst du, warum immer mehr Unternehmen und Freelancer den Wechsel wagen, welche Vorteile Webflow bietet und wie du deine Inhalte sauber migrierst, ohne dein SEO-Ranking zu gefährden.
Egal, ob du mit WordPress, Shopify oder Wix arbeitest – irgendwann kommt der Punkt, an dem du dich fragst: „Geht das nicht auch einfacher?“ Und genau hier kommt Webflow ins Spiel. Viele Unternehmen, Freelancer und Agenturen wechseln auf Webflow, weil sie sich von alten Plattformen eingeengt oder ausgebremst fühlen. Aber was sind die häufigsten Gründe für einen Plattformwechsel?
Lesetipp: Stehst du vor einem kompletten Website-Relaunch? In meinem Artikel Website-Relaunch richtig angehen: Meine fünf wichtigsten Learnings erfährst du, worauf du achten musst, um den Wechsel reibungslos zu gestalten.
Gerade bei WordPress-Usern ist es ein Dauerthema: ständig Updates, Plugins, die nicht mehr funktionieren, Sicherheitslücken und nervige Fehler nach jeder Aktualisierung. Webflow setzt genau hier an – es gibt keine Plugins, die du updaten musst. Alles läuft in der Cloud, Updates passieren automatisch im Hintergrund. Kein Stress mit PHP-Versionen oder kaputten Erweiterungen mehr.
Niemand wartet gern auf eine langsam ladende Website. Klassische CMS wie WordPress sind oft träge – gerade, wenn zig Plugins installiert sind oder der Hosting-Anbieter nicht die beste Performance liefert. Webflow punktet mit einem blitzschnellen Hosting, das auf AWS-Servern basiert, einem eingebauten CDN und optimierter Code-Ausgabe. Das Ergebnis: Top-Performance und bessere Core Web Vitals.
Wer schon einmal mit Templates und Themes gearbeitet hat, kennt das Problem: Du willst etwas individuell anpassen, aber das Theme lässt es nicht zu – oder du musst in den Code eingreifen. Bei Webflow kannst du von Grund auf selbst designen, ohne Code, aber mit maximaler Flexibilität. Keine starren Vorlagen, keine Layout-Einschränkungen – volle Kontrolle über jeden Pixel.
SEO ist ein Riesenfaktor für viele Unternehmen. Während WordPress & Co. oft auf Plugins wie Yoast SEO angewiesen sind, bietet Webflow von Haus aus eine saubere Code-Basis, schnelle Ladezeiten, individuelle Meta-Tags, strukturierte Daten und 301-Weiterleitungen direkt im Backend. Dazu kommt: Webflow generiert automatisch eine optimierte Sitemap und erlaubt manuelle Anpassungen – perfekt für SEO-Profis.
Viele Unternehmen wechseln zu Webflow, weil sie nicht mehr bei jeder kleinen Änderung auf einen Entwickler angewiesen sein wollen. Gerade für Marketing-Teams ist Webflow eine echte Erleichterung: Inhalte können einfach über das CMS verwaltet werden, ohne sich durch komplizierte Backend-Systeme zu kämpfen.
Große Plattformen wie Shopify oder WordPress sind oft überladen mit Features, die man eigentlich gar nicht braucht. Webflow konzentriert sich auf das Wesentliche: eine leistungsstarke Design-Umgebung, ein flexibles CMS und integrierte Hosting-Lösungen – ohne unnötigen Ballast.
Wenn du schon mal mit vorgefertigten Templates oder starren Baukastensystemen gearbeitet hast, kennst du das Gefühl: „Warum kann ich das nicht einfach genau so umsetzen, wie ich es mir vorstelle?“ Genau hier setzt Webflow an. Mit einem echten No-Code-Ansatz gibt dir Webflow die volle Kontrolle über Design und Funktionalität – ganz ohne die Einschränkungen herkömmlicher Website-Builder.
Der Begriff No Code beschreibt Plattformen, die es ermöglichen, digitale Produkte zu erstellen, ohne manuell Code schreiben zu müssen. Statt HTML, CSS oder JavaScript Zeile für Zeile zu tippen, kannst du mit visuellen Editoren arbeiten – per Drag & Drop, aber mit der Präzision eines echten Entwicklers.
Webflow ist ein Paradebeispiel für diese neue Art der Entwicklung. Es kombiniert die Freiheit eines Design-Tools wie Figma mit der technischen Power eines CMS und liefert dabei sauberen, semantischen Code im Hintergrund. Das Beste daran? Du kannst alles pixelgenau umsetzen, ohne Kompromisse.
Viele Plattformen wie WordPress, Wix oder Shopify setzen stark auf vorgefertigte Themes und Templates. Klingt erstmal praktisch, aber in der Realität sind sie oft mehr Fluch als Segen.
Die typischen Probleme mit Templates:
Lesetipp: Falls du dich zwischen Webflow und WordPress nicht entscheiden kannst, habe ich hier eine ausführliche Analyse für dich: WordPress & Webflow: Unterschiede, Vorteile und Nachteile im Überblick.
Mit Webflow kannst du von Grund auf ein individuelles Design erstellen, ohne auf starre Vorgaben angewiesen zu sein. Jeder Button, jede Animation, jede Section – alles ist anpassbar. Und das Beste: Der Code, der dabei generiert wird, ist sauber und effizient.
Kurz gesagt:
No Code ist nicht nur ein Trend, sondern eine Revolution in der digitalen Produktentwicklung. Heute schon entstehen mit No-Code-Plattformen nicht nur Websites, sondern auch Web-Apps, Automatisierungen und ganze Geschäftsmodelle – und die Technologie entwickelt sich rasant weiter.
Was bedeutet das konkret für Webdesigner und Unternehmen?
Während Webflow schon heute das fortschrittlichste No-Code-Tool für Websites ist, wird sich der Bereich in den nächsten Jahren noch weiter ausdehnen. E-Commerce, dynamische Web-Apps und sogar KI-gestützte Designs sind nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Wer einmal mit Webflow gearbeitet hat, weiß, warum No Code nicht nur für Anfänger, sondern auch für Profis eine riesige Chance ist. Keine überladenen Templates, keine Code-Wüste – sondern maximale Freiheit für modernes, performantes Webdesign.
Kurz gesagt: No Code ist kein Kompromiss – es ist die Evolution des Webdesigns.
Ein Plattformwechsel bedeutet immer auch: Daten umziehen, ohne dass Chaos entsteht. Und genau hier wird’s oft knifflig. Egal, ob du von WordPress, Shopify oder einem anderen System kommst – du willst deine Blogartikel, Produktseiten oder Landingpages nicht verlieren. Aber wie bekommst du diese Inhalte sauber in Webflow, ohne alles manuell einzupflegen?
Die gute Nachricht: Es gibt Methoden, um den Content-Umzug effizient zu gestalten. Die schlechte Nachricht: Es ist nicht immer ein One-Click-Import, vor allem wenn du von einem komplexen CMS mit vielen individuellen Feldern kommst. Aber keine Sorge – ich zeige dir, wie du den Prozess sauber, strukturiert und ohne Datenverlust durchziehst.
Bevor du loslegst, solltest du erstmal eine Bestandsaufnahme machen. Was genau soll mit umziehen?
Tipp: Nutze eine Excel-Tabelle oder Google Sheets, um die bestehenden Inhalte zu dokumentieren. So kannst du genau nachverfolgen, welche Daten du bereits umgezogen hast und welche noch fehlen.
Je nach Plattform gibt es unterschiedliche Wege, um deine Inhalte aus dem alten System herauszuziehen. Hier sind die besten Methoden:
WordPress → Webflow
Shopify/WooCommerce → Webflow E-Commerce
Achtung: Webflow unterstützt von Haus aus keine komplexen Produktvarianten – prüfe also vorher, ob du einen Workaround brauchst.
Andere Plattformen (Wix, Squarespace, Joomla, etc.)
Webflow bietet eine CSV-Import-Funktion, mit der du Blogartikel, Produkte und andere CMS-Daten sauber übernehmen kannst. So geht’s Schritt für Schritt:
Falls du Inhalte mit komplexen Relationen hast (z. B. Kategorien, Tags, Autoren), erstelle diese zuerst im Webflow CMS, bevor du die eigentlichen Inhalte importierst.
Ein Plattformwechsel ist eine gute Gelegenheit, um die Content-Architektur zu überdenken. Denn: Nicht alles, was auf der alten Website Sinn gemacht hat, ist in Webflow noch notwendig.
Achtung: Ein Plattformwechsel kann das Google-Ranking durcheinanderbringen, wenn nicht sauber weitergeleitet wird.
Wichtige SEO-Schritte:
Pro-Tipp: Plane den Umzug außerhalb der Hauptgeschäftszeiten, um Downtime zu vermeiden. Falls möglich, erstelle eine Testumgebung, bevor du live gehst.
Der Umzug auf Webflow ist kein Hexenwerk – wenn du ihn richtig planst. Eine saubere Bestandsaufnahme, ein strukturierter Import und eine SEO-optimierte Weiterleitung sorgen dafür, dass dein Content nicht nur übernommen, sondern auch verbessert wird.
Nicht einfach alles kopieren, sondern die Gelegenheit nutzen, um deine Website zu optimieren. Wenn du dabei auf eine durchdachte Strategie setzt, wirst du am Ende nicht nur eine neue Plattform haben – sondern auch eine bessere Website.
Ein Online-Shop ist kein einfaches Website-Projekt – hier geht es um Zahlungsabwicklung, Produktverwaltung, SEO, Performance und Kundenvertrauen. Wer aktuell mit Shopify, WooCommerce oder anderen E-Commerce-Plattformen arbeitet, fragt sich irgendwann: „Ist Webflow eine echte Alternative?“
Die Antwort? Ja – aber nicht für jeden. Webflow bietet eine leistungsstarke E-Commerce-Lösung, aber sie kommt mit Einschränkungen. In diesem Kapitel schauen wir uns an, für wen der Wechsel Sinn macht, welche Herausforderungen es gibt und wie du dein E-Commerce-Projekt auf Webflow umstellst.
Webflow ist perfekt für Shops, die Design-Flexibilität, schnelle Performance und eine nahtlose User Experience suchen. Vor allem für:
Für komplexe, skalierbare E-Commerce-Projekte mit Tausenden von Produkten oder umfangreichen Integrationen ist Shopify aktuell die bessere Wahl.
Bevor du umziehst, solltest du wissen: Webflow E-Commerce ist anders als Shopify oder WooCommerce. Hier sind die größten Herausforderungen beim Wechsel:
❌ Kein Multi-Currency-Support (noch nicht) – Webflow kann aktuell nur eine Währung pro Shop verwalten. Falls du international verkaufst, brauchst du Workarounds mit externen Zahlungsanbietern
❌ Limitierte Zahlungsoptionen – Standardmäßig nur Stripe und PayPal. Keine nativen Integrationen für Klarna, Apple Pay oder Amazon Pay (nur mit Drittanbieter-Lösungen wie Foxy.io möglich)
❌ Kein echtes B2B- oder Abo-Modell – Subscription-Modelle oder Mengenrabatte fehlen nativ (können aber mit Memberstack oder Outseta ergänzt werden)
❌ Eingeschränkte Produktvarianten & Lagerverwaltung – Wer viele unterschiedliche Varianten (z. B. Farben, Größen, individuelle Konfigurationen) braucht, stößt schnell an Grenzen
Webflow E-Commerce ist ideal für stilvolle, minimalistische Shops mit klarem Design-Fokus, aber nicht für riesige Online-Warenhäuser mit komplexen Anforderungen.
Wenn dein Shop auf Shopify oder WooCommerce läuft und du zu Webflow wechseln willst, gibt es einen klaren Ablauf:
1. Bestandsaufnahme: Welche Features brauchst du wirklich?
Viele Shops sind mit Plugins vollgestopft, die am Ende kaum genutzt werden. Welche Funktionen sind essenziell? Brauchst du Abo-Modelle? Automatische Rechnungen? Multi-Currency? Erst wenn du deine Anforderungen kennst, kannst du prüfen, ob Webflow die richtige Wahl ist.
2. Produkte & Datenbankstruktur anpassen
Webflow E-Commerce arbeitet mit dem Webflow CMS – das bedeutet, dass deine Produkte in einer strukturierten Datenbank gespeichert werden. Die wichtigsten Schritte:
3. Zahlungsanbieter & Checkout-Prozess einrichten
In Webflow kannst du aktuell nur Stripe & PayPal direkt nutzen. Falls du andere Zahlungsmethoden brauchst, gibt es zwei Lösungen:
4. Versand & Steuern konfigurieren
Webflow hat ein eigenes Steuersystem, das je nach Land automatisch berechnet wird – aber Achtung: Komplexe Steuerregeln oder EU-Mehrwertsteuer-Handling müssen oft manuell nachgepflegt werden.
Für den Versand gibt es Standard-Optionen, aber keine tiefgehende Integration mit Versanddienstleistern. Wenn du DPD, DHL oder UPS-Anbindungen brauchst, brauchst du eine externe Lösung wie Shippo oder ShipStation.
5. SEO & Redirects nicht vergessen!
Beim Plattformwechsel darf SEO nicht unter den Tisch fallen:
Besonders wichtig: Webflow hat eine Top-Performance, aber vergiss nicht, deine Bilder und Videos richtig zu komprimieren, damit die Ladezeiten maximal bleiben.
6. Testen, testen, testen!
Bevor du live gehst, teste alles:
Tipp: Starte mit einer Beta-Version des Shops, um alles durchzuspielen, bevor du komplett umziehst.
Kurz gesagt: Webflow ist die Zukunft des E-Commerce für Design-orientierte Brands – aber nicht für jeden Shop geeignet.
Eine Website ist heute mehr als nur eine digitale Visitenkarte – sie ist das Herzstück deines Online-Marketings, deiner Verkaufsstrategie oder sogar deines gesamten Geschäftsmodells. Und genau hier zeigt sich die wahre Stärke einer Plattform: Wie gut kann sie mit anderen Tools interagieren?
Viele, die von WordPress oder Shopify kommen, haben sich daran gewöhnt, dass fast jede Funktion über ein Plugin nachgerüstet wird. In Webflow läuft das anders – und genau das ist ein riesiger Vorteil. Statt hunderte Plugins zu installieren, die deine Website aufblähen und potenzielle Sicherheitslücken mit sich bringen, setzt Webflow auf schlanke Integrationen über APIs und Automatisierungstools.
Webflow hat eine offene API und lässt sich nahtlos mit einer Vielzahl an externen Diensten verbinden. Das funktioniert über verschiedene Wege:
Damit du eine Vorstellung bekommst, was mit Webflow möglich ist, hier ein Überblick über die wichtigsten Integrationsmöglichkeiten:
Analytics & Tracking
Wer seine Website professionell betreibt, kommt um Analytics nicht herum. In Webflow kannst du problemlos:
Leadgenerierung & E-Mail-Marketing
Webflow eignet sich perfekt für Landingpages und Conversion-optimierte Websites. Damit die Leads nicht in einer Excel-Tabelle versauern, kannst du sie direkt weiterleiten an:
E-Commerce & Zahlungsanbieter
Webflow bietet mit Webflow Ecommerce eine solide Basis, aber manchmal sind zusätzliche Integrationen nötig:
Buchungssysteme & Kalender
Für Coaches, Berater oder Dienstleister ist eine Online-Terminbuchung essenziell. Webflow unterstützt:
Mitgliederbereiche & Kursplattformen
Webflow hat aktuell noch keine native Mitgliederbereich-Funktion – aber mit den richtigen Tools kannst du sie nachrüsten:
Automatisierung & Workflows
Hier kommt die wahre Power von Webflow ins Spiel: Durch Automatisierungen kannst du viele Prozesse vereinfachen:
Die Zeiten, in denen du für jede kleine Funktion ein Plugin installieren musstest, sind vorbei. Webflow setzt auf schlanke, performante und zukunftssichere Integrationen, ohne den typischen Wartungsaufwand klassischer CMS. Wenn du also eine Plattform suchst, die mit deinem Business wächst und sich an deine individuellen Anforderungen anpasst, ist Webflow die beste Wahl.
Lesetipp: Auch wenn Webflow viele Möglichkeiten bietet, gibt es typische Fehler, die du vermeiden solltest. In meinem Artikel 6 häufige Webflow-Fehler: So vermeidest du sie zeige ich dir die häufigsten Stolpersteine und wie du sie umgehen kannst.
Der schönste Relaunch bringt nichts, wenn das Team oder der Kunde danach nicht weiß, wie man die Website verwaltet. Ein großes Problem bei traditionellen CMS wie WordPress ist, dass viele Nutzer vom Backend erschlagen werden – Dutzende Menüpunkte, komplizierte Editor-Funktionen und ein hoher Schulungsaufwand, damit niemand versehentlich das Layout zerstört.
Webflow geht hier einen radikal anderen Weg: Das System ist schlank, visuell verständlich und reduziert den Schulungsaufwand drastisch. Aber heißt das, dass es gar keine Einarbeitung braucht? Nicht ganz.
Webflow setzt auf eine visuelle Oberfläche – wer sich mit Tools wie Figma oder Canva auskennt, wird sich hier schnell zurechtfinden. Aber es gibt zwei verschiedene Nutzergruppen, die unterschiedlich viel Einarbeitung brauchen:
Kreative & Designer
Kunden & Nicht-Techniker
Der größte Vorteil für Kunden ist der Webflow Editor. Anstatt sich durch ein kompliziertes Backend zu kämpfen, können sie direkt auf der Website Änderungen vornehmen – in einer Live-Vorschau, ohne sich mit Code oder Layouts auseinandersetzen zu müssen.
Was geht im Webflow Editor?
✅ Texte & Bilder ändern direkt auf der Seite
✅ Neue Blogartikel oder CMS-Einträge hinzufügen
✅ SEO-Meta-Daten & Open Graph-Tags anpassen
✅ Veröffentlichung mit einem Klick
Was geht nicht (und das ist gut so!)
❌ Kunden können keine Layouts zerschießen – das Design bleibt unverändert
❌ Keine unnötigen Menüpunkte oder verwirrende Optionen
❌ Keine Plugin-Updates oder Wartung nötig
Fazit: Kein langwieriges Onboarding, keine Angst vor falschen Klicks – Kunden können ihre Inhalte verwalten, ohne das System kaputtzumachen.
Wenn Webflow in größeren Teams oder Agenturen eingesetzt wird, kommen zusätzliche Fragen auf: Wie arbeitet ein ganzes Team in Webflow? Wer darf was bearbeiten? Und wie sieht der Workflow zwischen Design, Entwicklung und Content aus?
Kleine Unternehmen mit internem Marketing-Team profitieren besonders von der einfachen Handhabung. Meist sind ein bis zwei Personen für die Verwaltung von Blogartikeln oder Inhalten zuständig. Der Schulungsaufwand ist hier minimal, da der Webflow Editor so intuitiv ist, dass eine Einarbeitung in ein bis zwei Stunden ausreicht. Ein großer Vorteil ist, dass kein IT-Experte benötigt wird, sodass das Marketing-Team eigenständig arbeiten kann.
Agenturen und Freelancer-Teams müssen sich etwas intensiver mit Webflow auseinandersetzen, da verschiedene Rollen mit der Plattform arbeiten. Designer benötigen etwa ein bis zwei Wochen, um sich mit den Grundlagen vertraut zu machen, während Entwickler für fortgeschrittene Funktionen wie CMS-Anpassungen oder API-Integrationen zwei bis vier Wochen einplanen sollten. Marketer haben es vergleichsweise leicht, da sie sich in wenigen Stunden mit dem Webflow Editor und den SEO-Features vertraut machen können. Der große Vorteil für Agenturen liegt darin, dass kein klassisches Coding nötig ist, aber trotzdem volle Design-Kontrolle gewährleistet bleibt.
Für große Unternehmen mit komplexen Workflows ist eine umfassendere Schulung notwendig. Hier arbeiten Teams aus Design, Entwicklung, Content und Marketing zusammen, weshalb eine Webflow-Team-Schulung von drei bis sechs Wochen sinnvoll ist, je nach Komplexität des Projekts. Spezialisierte Rollen wie SEO-Experten, API-Entwickler oder Automatisierungs-Spezialisten benötigen zusätzlich vertiefte Einblicke in die technischen Möglichkeiten von Webflow.
Der große Vorteil liegt in der Skalierbarkeit, da Webflow sich problemlos mit bestehenden Workflows und Automatisierungen kombinieren lässt.
Damit Kunden und Teams nicht überfordert werden, sollte die Schulung schlank und praxisnah sein. Hier einige Tipps:
Für Kunden:
Für Teams & Agenturen:
Lesetipp: Wenn deine neue Website steht, willst du natürlich, dass die Nutzer bleiben. Doch oft gibt es Hürden, die Besucher schnell wieder abspringen lassen. In meinem Artikel UX-Design: 5 Gründe, warum Nutzer deine Website wieder verlassen erfährst du, worauf du achten musst.